V-Zug
Schwaches erstes Halbjahr

Foto: V-Zug

Zug (Schweiz). Der Schweizer Hausgeräte-Hersteller V-Zug hat im ersten Halbjahr 2025 einen Nettoerlös von umgerechnet 290,43 Mio. Euro (271,2 Mio. CHF) erwirtschaftet und lag damit 4,5% unter dem Vorjahr. Währungsbereinigt nahm der Nettoerlös insgesamt um 4,2% ab. 

Der Umsatzrückgang ist laut V-Zug auf niedrige Verkaufsvolumina im Heimatmarkt Schweiz zurückzuführen und lag bei 248,8 Mio. Euro (232,5 Mio. CHF), was ein Minus von 3,4% darstellt. Auch Asien ist rückläufig, während sich Europa stabil entwickelte und Nordamerika ein positives Wachstum verzeichnete. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 3,21 Mio. Euro (3,0 Mio. CHF) unter dem Vorjahr. Insgesamt erreichte die EBIT-Marge 1,1% (Vorjahr 3,1%). 

Das Unternehmen beobachtet laut eigener Aussage in der Schweiz eine strukturelle Transformation: Sowohl das Onlinegeschäft als auch der Fachhandel entwickeln sich weiter, insbesondere bei Produkten, bei denen Präsentation, Beratung und Service eine Rolle spielen. V-Zug positioniert sich daher mit einem neu ausgerichteten Partnermodell, das neben Volumen auch Markenpräsentation und Beratungsqualität berücksichtigen soll. Zudem wurden sowohl in der Schweiz als auch international einige für das erste Halbjahr geplante Projektgeschäfte in die zweite Jahreshälfte verschoben, so das Unternehmen. Auf dieser Grundlage erwartet der Hersteller eine Verbesserung im zweiten Halbjahr. 


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