US-Importe
Trump verschiebt weitere Zoll-Erhöhungen

Foto: istock

Die USA haben eine weitere Erhöhung der Zölle auf Polstermöbel, Küchen und Badezimmermöbel vorerst gestoppt. Präsident Donald Trump unterzeichnete zum 1. Januar eine entsprechende Verordnung. Sie besagt, dass der im September eingeführte Zollsatz von 25 % auf diese importierten Waren beibehalten und die zum Jahresbeginn geplante Erhöhung verschoben wird, während die Handelsverhandlungen mit wichtigen Partnern fortgesetzt würden. Das berichtet das US-Portal Furniture Today. 

Die nun verschobenen Erhöhungen hätten die Zölle auf Polstermöbel auf 30% und auf Küchen- und Badmöbel auf 50% angehoben. Die Zölle sind Teil einer umfassenderen Reihe von Einfuhrsteuern, mit denen Trump Handelsungleichgewichten und anderen wirtschaftlichen Problemen entgegentreten will. Die Verschiebung ist eine weitere Wendung in der wechselhaften Zollpolitik der US-Administration. Trump erklärte, die Möbelzölle dienten dazu, „die amerikanische Industrie zu stärken und die nationale Sicherheit zu schützen“. 

Seine Regierung hat zeitweise neue Abgaben ohne große Vorankündigung angekündigt, diese dann aber im Zuge von Verhandlungen oder aufgrund von Druck seitens der Industrie verschoben oder wieder rückgängig gemacht. Für Möbelhersteller und -händler bedeutet dieser Schritt eine vorübergehende Entlastung von höheren Kosten, verlängert aber gleichzeitig die anhaltende Unsicherheit über die längerfristige Handelspolitik.


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