Sonae Arauco
Investiert in den Standort Beeskow

Das Werk von Sonae Arauco in Beeskow. Foto: Sonae Arauco

Beeskow. Sonae Arauco hat am Standort im brandenburgischen Beeskow einen neuen Bandtrockner in Betrieb genommen. Der Hersteller von Holzwerkstofflösungen hat für das neue Trockensystem 13 Mio. Euro in das Werk investiert und stellt sich damit für die Zukunft auf.

Nach einer einjährigen Planungs- und Bauphase konnte das Team in Beeskow den hochmodernen Trockner erfolgreich hochfahren – eine Woche früher als geplant. Der neue Bandtrockner ersetzt eine Trocknungsanlage, die rund 25 Jahre in Betrieb war. Bereits in der knapp zweiwöchigen Testphase übertrafen die Ergebnisse laut Sonae Arauco die Erwartungen, wobei die Anlage ein durchschnittliches Produktionsvolumen erzielte, das 25% über der Prognose lag.

Der neue Bandtrockner arbeitet bei niedrigeren Temperaturen als das bisherige System. Dieses moderne Verfahren erhöhe nicht nur die Anlagensicherheit, sondern reduziere auch die VOC-Emissionen erheblich – ein wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigeren Produktion. Zugleich reduziert die fortschrittliche Technologie die betriebliche Komplexität und minimiert Stillstandszeiten durch „Full-Load Start/Stop“-Zyklen, so das Unternehmen.

Das neue Trocknungssystem ist modular aufgebaut und wurde mit Blick auf zukünftiges Wachstum entwickelt. Während die genehmigte Kapazität zunächst bei 35 Tonnen atro (absolut trocken) pro Stunde liegt, ist die Anlage laut der Aussage von Sonae Arauco technisch so konzipiert, dass sie in späteren Stufen auf bis zu 50 Tonnen atro pro Stunde erweitert werden kann. Mit diesem Konzept will das Unternehmen das Werk Beeskow als technologisch hochmodernen Standort innerhalb der Spanplattenindustrie positionieren.

Über dieses Projekt hinaus will Sonae Arauco den Standort Beeskow weiterhin konsequent stärken. Für das laufende Jahr seien bereits weitere Investitionen geplant, darunter die umfassende Erneuerung der Elektroinstallation des standorteigenen Kraftwerks. 


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