Nobia
Umsatzentwicklung stabilisiert sich
Stockholm (Schweden). Der schwedische Küchenhersteller Nobia hat im ersten Quartal 2026 Nettoverkäufe im Wert von umgerechnet 131,3 Mio. Euro (1.424 Mio. SEK) umgesetzt. Dabei handelt es sich um ein Wachstum von 2% im Vergleich zum Vorjahr. Das EBIT belief sich auf 2,6 Mio. Euro (28 Mio. SEK). Das bereinigte EBIT stieg auf 6,7 Mio. Euro (73 Mio. SEK).
Das erste Quartal 2026 markierte laut Nobia eine wichtige Phase in der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens hin zu einem fokussierten nordischen Küchenanbieter. Im Rahmen dieser Transformation schloss der Konzern den Verkauf seiner Aktivitäten in Großbritannien final ab.
Der nordische Küchenmarkt blieb im ersten Quartal verhalten, zeigte jedoch zunehmend Anzeichen einer Stabilisierung. Eine steigende Aktivität bei kleineren lokalen Bauunternehmen unterstützte das B2B-Geschäft, während höhere durchschnittliche Auftragswerte dazu beitrugen, dass der Konzern bereits das dritte Quartal in Folge ein organisches Wachstum verzeichnete, das im aktuellen Quartal bei 2% lag. Die Kernmarken des Konzerns behaupten weiterhin starke Marktpositionen; insbesondere HTH und Marbodal erzielten solide Ergebnisse.
Die bereinigte Bruttomarge verbesserte sich auf 37,8%, getrieben durch höhere durchschnittliche Auftragswerte und niedrigere Produktionskosten. Die Vertriebs- und Verwaltungskosten stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,3 Mio. Euro (14 Mio. SEK). Die im Jahr 2025 initiierten Restrukturierungsmaßnahmen sollen laut Nobia ab dem dritten Quartal 2026 Einsparungen im laufenden Geschäft von rund 7,4 Mio. Euro (80 Mio. SEK) pro Jahr generieren.
Kristoffer Ljungfelt, Präsident & CEO von Nobia, sagt: „Nach den im Laufe des Quartals umgesetzten wesentlichen Veränderungen agiert Nobia nun mit einer stärker fokussierten Präsenz im nordischen Küchenmarkt, getragen von etablierten Marken mit führenden Marktpositionen. Darüber hinaus stärken das harmonisierte Produktportfolio und die durch den Nobia Park modernisierte Lieferkette die Resilienz des Konzerns erheblich und schaffen eine solide Grundlage für profitables Wachstum und eine steigende operative Hebelwirkung.“