Menke Küchen
Insolvenzantrag gestellt

Rödinghausen. Der ostwestfälische Küchenhersteller Menke Küchen muss den Gang zum Insolvenzgericht antreten. Am gestrigen Montag, den 27. Juli 2026, reichte das Unternehmen beim Amtsgericht Bielefeld den entsprechenden Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens ein. 

Bekannt ist Menke Küchen im Markt vor allem als Spezialist für zerlegte Küchenmöbel sowie als Partner des Möbeldiscount-Segments. Das Verfahren betrifft direkt den Produktionsstandort an der Industriestraße 62 in Rödinghausen. Das Areal weist in der regionalen Möbelbranche eine unglückliche Vorgeschichte auf: Vor Menke nutzten bereits die ebenfalls gescheiterten Hersteller Brinkmeier Küchen und Störmer Küchen diese Betriebsstätte.

Der Umzug in die jetzigen Hallen liegt noch gar nicht lange zurück. Erst Ende 2023 hatte der Zerlegtküchenbauer seinen angestammten Sitz in Kirchlengern verlassen, um die Fertigung in Rödinghausen moderner und zukunftsfähiger aufzustellen.


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