Lixil
Steigender Umsatz bei sinkendem Gewinn

Tokio (Japan). Der japanische Hersteller Lixil, zu dem auch die Marke Grohe gehört, hat im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2027 einen Umsatz von umgerechnet 2,08 Mrd. Euro (379,2 Mrd. Yen) erwirtschaftet. Dabei handelt es sich um ein Wachstum von 4% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Kernergebnis sank jedoch im Jahresvergleich um 40,15 Mio. Euro (7,3 Mrd. Yen) auf 9,35 Mio. Euro (1,7 Mrd. Yen).

Angesichts der angespannten Versorgungslage wurde auf dem japanischen Markt der Wohnneubau priorisiert. In der Folge ging der Renovierungsanteil am Umsatz von Lixil zurück und der Gesamtumsatz des Japan-Geschäfts sank im Jahresvergleich um 3% auf 1,34 Mrd. Euro (244,6 Mrd. Yen). 

Der Umsatz des internationalen Geschäfts stieg um 17% auf 783,75 Mio. Euro (142,5 Mrd. Yen), unterstützt durch starke Umsätze in Europa und dem Nahen Osten. Wechselkursbereinigt stieg der Umsatz um 6%. Drastisch steigende Rohstoffpreise belasteten Lixil Housing Technology jedoch erheblich, was zu einem deutlichen Gewinnrückgang für das Geschäft in Japan führte.

Für das erste Quartal verzeichnete Lixil einen Nettoverlust von 19,25 Mio. Euro (3,5 Mrd. Yen), was einem Rückgang um 14,30 Mio. Euro (2,6 Mrd. Yen) gegenüber dem Vorjahr entspricht. Obwohl die sonstigen Aufwendungen und Finanzkosten laut dem Unternehmen sanken, wirkte sich der Rückgang des Kernergebnisses negativ auf das Gesamtergebnis aus.

Kinya Seto, CEO von Lixil, sagt: „Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 beeinträchtigten die gestiegenen Spannungen im Nahen Osten die Rohstoffversorgung, insbesondere im April. Unsere Aktivitäten zur Optimierung unserer Lieferkette, einschließlich der Diversifizierung von Beschaffungsquellen, ermöglichten es uns jedoch, die Auswirkungen auf die Produktions- und Vertriebsaktivitäten weltweit zu minimieren. In unserem internationalen Geschäft haben wir flexibel auf regionale Herausforderungen reagiert und den Umsatz durch starke Verkäufe in Europa und dem Nahen Osten gesteigert. Vor allem im Nahen Osten dienten unsere lokalisierte Produktion und unser robuster Lagerbestand trotz Einschränkungen bei Versorgung und Logistik als wichtiger Wettbewerbsvorteil. In unserem Japan-Geschäft belasteten steigende Rohstoffpreise, einschließlich Aluminium, die Rentabilität. Während Kostensteigerungen unser Geschäft bis einschließlich des zweiten Quartals weiterhin beeinträchtigen werden, erwarten wir für die zweite Jahreshälfte eine Verbesserung des Kernergebnisses. Unsere Prognose für das Gesamtjahr bleibt unverändert.“


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