area30 Think Tank
Neue Dialogplattform erfolgreich gestartet
Frankfurt am Main. Messeveranstalter Trendfairs hat am 22. Juli den ersten area30 Think Tank in Frankfurt am Main veranstaltet. Vertreter aus Industrie, Handel, Verbänden, Wissenschaft und Medien diskutierten im Rahmen der neuen Dialogplattform Ideen für die Zukunft der area30.
Rund 25 Vertreter der Küchenbranche folgten der Einladung nach Frankfurt. Vereint gingen sie der Frage nach, wie sich die area30 angesichts veränderter Marktbedingungen positionieren kann, welche Erwartungen Aussteller und Besucher heute an eine moderne Branchenplattform stellen und wie sich Business, Inspiration und Erlebnis künftig noch stärker miteinander verbinden lassen.
„Wir machen nicht nur Messen für den Markt, sondern mit dem Markt“, sagte Trendfairs-Geschäftsführer Christopher Boss zu Beginn des Workshops. Dieser Leitgedanke zog sich durch den gesamten Tag: Denn Fachmessen sind laut dem Veranstalter längst weit mehr als Produktschauen. Sie sind Orte der Begegnung, die Netzwerke schaffen und Erlebnisse ermöglichen sollen.
Um den Austausch möglichst interaktiv und so ergebnisoffen wie möglich zu gestalten, entschied sich Trendfairs für das „World-Café-Format“. In wechselnden Kleingruppen diskutierten die Teilnehmer an vier Tischen unterschiedliche Fragestellungen. Nach jeder Gesprächsrunde wechselten sowohl die Gruppen als auch die Themen. So entstanden immer neue Konstellationen, die für frische Blickwinkel sowie für neue Ideen und Lösungsansätze sorgten. Die Gespräche fanden in diesem Rahmen in den vier Themenbereichen „Kundenfokus“, „Kommunikation“, „Angebot und Inszenierung“ sowie „Kollaboration“ statt.
Dabei fanden sowohl Stärken als auch kritische Punkte Eingang in die Diskussionen. Von der Besucherführung über Kommunikationsmaßnahmen vor Ort und im Vorfeld der Messe bis hin zu Fragen der Aufenthaltsqualität und des Ausstellerangebots widmeten sich die Gäste einer Vielzahl relevanter Fragestellungen. Auch die Rolle der area30 als besucherstärkstes Messezentrum im ostwestfälischen Küchenherbst und ihre Vernetzung mit anderen Ausstellern durch gemeinsame Services während der Messelaufzeit wurde im Kontext der derzeitigen wirtschaftlichen Situation diskutiert.
Das neue Diskussionsformat stieß dabei laut Trendfairs auf positive Resonanz. Auch Christopher Boss zeigte sich sehr zufrieden: „Neben zahlreichen Ideen und berechtigten Kritikpunkten hat uns vor allem eines gefreut: Den Teilnehmern ist die area30 wichtig genug, um einen ganzen Tag in Frankfurt zu erscheinen und mitzudiskutieren. Alle verfolgen dasselbe Ziel wie wir: diese Messe als wichtiger Marktplatz der Branche erfolgreich in die Zukunft zu führen.“
Positiv hervorgehoben wurde insbesondere die Möglichkeit, Kritik offen zu äußern und gleichzeitig aktiv an der Weiterentwicklung der Messe mitzuwirken. Ebenso wie die Tatsache, dass einige Ansätze laut Trendfairs bereits zur anstehenden Messe im September umgesetzt werden sollen.