Warendorf – Die Küche GmbH
Übernahme perfekt

Foto: Warendorf – Die Küche GmbH

Wie bereits berichtet, hat ein Investor aus Hongkong die Warendorf – Die Küche GmbH übernommen. Nun teilte Insolvenzverwalter Stefan Meyer mit, dass die Bedingungen des Kaufvertrages erfüllt sind. Der Vertrag ist damit wirksam und die Investorenlösung kann planmäßig umgesetzt werden.

Die neu gegründete Gesellschaft firmiert unter dem Namen Warendorf Küchenfabrik GmbH und werde vom Geschäftsführer Stefan Hofemeier in enger Abstimmung mit Vertretern des chinesischen Investors geleitet.

Für die wirksame Übernahme war zuletzt noch der formelle Abschluss des Sanierungstarifvertrages und eine darauf beruhende Betriebsvereinbarung notwendig. Beide zuletzt noch offenen Erfordernisse aus dem Übertragungsvertrag sind demnach erfüllt worden.

„Die Verhandlungen mit dem Betriebsrat und der IG Metall waren stets konstruktiv und zielführend, wenngleich die Positionen von Arbeitnehmervertretern und Investor naturgemäß deutlich unterschiedlich gewesen sind. Die jetzt geschlossenen Vereinbarungen (Sanierungstarifvertrag und Betriebsvereinbarung) sind daher ein sehr erfreulicher Abschluss des Investorenprozesses“, so Meyer. Er sagt weiter: „Ich danke den Vertretern des Betriebsrats und der IG Metall ausdrücklich, die durch ihre weitsichtige und verantwortungsbewusste Verhandlungsführung die Lösung letztendlich erst ermöglicht und damit den weit überwiegenden Anteil der betroffenen Arbeitsplätze gesichert haben“.  



In den vergangenen Tagen wurden alle notwendigen Abgrenzungsarbeiten und auch eine Inventur des Vorratsvermögens durchgeführt. Alle Bedingungen des am 11. Juni 2019 unterzeichneten Kaufvertrages mit dem Investor für Warendorf – Die Küche GmbH sind nun erfüllt. Auch die Kaufpreiszahlung, über deren Höhe die Parteien Stillschweigen vereinbart haben, ist zwischenzeitlich erfolgt. 

Der Betrieb wurde in der vergangenen Woche von der Insolvenzverwaltung an den asiatischen Investor übergeben. Meyer sagt: „Ich wünsche der Nachfolgegesellschaft und den Mitarbeitern für die Zukunft alles erdenklich Gute und insbesondere nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg.“ 




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