Villeroy & Boch
Starkes drittes Quartal

„Angesichts der erfreulichen Erholung unseres Geschäfts in den Sommermonaten können wir unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2020 deutlich anheben. Wir erwarten, dass sich der positive Umsatztrend auch im traditionell starken vierten Quartal fortsetzt, sofern das steigende Infektionsgeschehen der Corona-Pandemie keine negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft hat“, so Frank Göring, Vorstandsvorsitzender der Villeroy & Boch AG.

Das dritte Quartal 2020 hat die Villeroy & Boch AG nach einem unerwartet guten Geschäftsverlauf mit Umsatzerlösen in Höhe von 208 Mio. Euro (inkl. Lizenzerlöse) abgeschlossen und lag damit um 6,8% über dem vergleichbaren Vorjahresquartal (194,7 Mio. Euro). Gut lief es sowohl für den Unternehmensbereich Bad und Wellness (+6,5%) als auch für den Unternehmensbereich Tischkultur (+8,0%). So ist es bereits nach neun Monaten gelungen, den pandemiebedingten Umsatzrückgang des zweiten Quartals deutlich aufzuholen. Nach den ersten neun Monaten des Jahres 2020 erzielte das Unternehmen einen Konzernumsatz in Höhe von 548,7 Mio. Euro (Vorjahr: 587,9 Mio. Euro) und konnte somit den Umsatzrückstand des ersten Halbjahres von -13,4% auf -6,7% verringern.

Der Auftragsbestand zum 30. September 2020 hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2019 mehr als verdoppelt (von 44,8 Mio. Euro auf 100,5 Mio. Euro). Davon entfielen 80,7 Mio. Euro (31.12.2019: 35,3 Mio. Euro) auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness und 19,8 Mio. Euro (31.12.2019: 9,5 Mio. Euro) auf den Unternehmensbereich Tischkultur.
Aufgrund eines sehr gut verlaufenen dritten Quartals hat der Konzern die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2020 mit einem operativen Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) in Höhe von 10,3 Mio. Euro abgeschlossen und so den Verlust des zweiten Quartals bereits vollständig kompensiert. Ursächlich hierfür war einerseits die deutlich verbesserte Umsatzentwicklung im dritten Quartal sowie die durch ein stringentes Kostenmanagement erreichten Einsparungen. Dennoch liegt das EBIT aufgrund des durch die Coronakrise verursachten Nachfrageeinbruchs gepaart mit den initiierten Werksstillständen bzw. -drosselungen des zweiten Quartals weiterhin um 12,0 Mio. Euro unter dem Vorjahresergebnis (22,3 Mio. Euro).

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2020 hat der Konzern Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in Höhe von 10,7 Mio. Euro getätigt (Vorjahr: 17,9 Mio. Euro). Davon entfielen 7,0 Mio. Euro auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness sowie 3,7 Mio. € auf den Unternehmensbereich Tischkultur. Im Unternehmensbereich Bad und Wellness wurden neue Anlagen insbesondere für die Keramikwerke in Thailand und Ungarn erworben. Im Unternehmensbereich Tischkultur wurde im Wesentlichen in den Erhalt und die Modernisierung des Logistikzentrums in Merzig sowie in Neuanschaffungen für die Produktion in Merzig investiert.

Der Vorstand der Villeroy & Boch AG bewertet die aktuelle wirtschaftliche Lage des Konzerns, die vor allem im zweiten Quartal 2020 stark durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflusst war, nach dem guten Verlauf des dritten Quartals insgesamt als wieder befriedigend. Zusätzlich zu der weltweiten pandemiebedingten Unsicherheit belasten die globalen Handelskonflikte und der drohende harte Brexit ohne Handelsabkommen den Ausblick.  „Angesichts der erfreulichen Erholung unseres Geschäfts in den Sommermonaten können wir unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2020 deutlich anheben. Wir erwarten, dass sich der positive Umsatztrend auch im traditionell starken vierten Quartal fortsetzt, sofern das steigende Infektionsgeschehen der Corona-Pandemie keine negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft hat“, so Frank Göring, Vorstandsvorsitzender der Villeroy & Boch AG.


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