Villeroy & Boch
Konzernergebnis mehr als verdoppelt

Dr. Markus Warncke, Vorstand Finanzen (li.) und Frank Göring, Vorstandsvorsitzender präsentieren das Ergebnis des Geschäftsjahres 2019. Foto: Villeroy & Boch

Heute gibt Villeroy & Boch die Umsatzzahlen des vergangenen Geschäftsjahres 2019 bekannt. Der nicht-operative Gewinn wurde verdoppelt, die Bereiche Bad und Wellness sowie E-Commerce legen an Umsatz zu.

Im Geschäftsjahr 2019 betrug der Umsatz des Konzerns 833,3 Mio. Euro und ging damit im Vorjahresvergleich um 2,3% zurück. Der Gewinn vor Abzug von Zinsen und Steuern betrug 103,4 Mio. Euro und war damit fast doppelt so hoch wie der Gewinn von 2018 in Höhe von 52,4 Mio. Euro. Der maßgebliche Grund dafür ist ein Immobilienverkauf in Luxemburg, der einen Sonderertrag von 52,4 Mio. Euro einbrachte. Das operative Ergebnis liegt mit 51,0 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahreswert.

Mit 80,4 Mio. Euro wurde das Konzernergebnis gegenüber 2018 mehr als verdoppelt. Dieses deutliche Plus basiert in erster Linie auf dem nicht-operativen Ergebnis.

Wellness und E-Commerce legen zu

Der Unternehmensbereich Bad und Wellness verzeichnete einen Umsatz von 554,0 Mio. Euro. Während die Umsätze in den Geschäftsfeldern Wellness um 4,1% und Küche um 1,1% stiegen, ging der Umsatz in den Feldern Sanitärkeramik, Armaturen und Badmöbel zurück. Der Umsatzrückgang bei Sanitärprodukten resultierte hauptsächlich aus einem schwierigen ersten Halbjahr, das vom Lagerbestandsabbau von Kunden sowie Verzögerungen im Projektgeschäft, insbesondere in China, geprägt war.

Im Bereich Bad und Wellness wurden außerdem die meisten Investitionen getätigt, insbesondere um neue Produktionsanlagen für Sanitärkeramik-Werke anzuschaffen.

Den größten Wachstum in Höhe von 16,3% verzeichnet Villeroy & Boch im E-Commerce. Am Gesamtumsatz des Unternehmensbereichs Tischkultur lag der Anteil von E-Commerce bei 19,6%.

Für das Geschäftsjahr 2020 strebt der Konzern ein leichtes Wachstum im Umsatz und operativen Ergebnis an.


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