Tour de France
Große mediale Aufmerksamkeit für Bora und Hansgrohe

Emanuel Buchmann sorgte mit seinem vierten Platz bei der diesjährigen Tour de France für das beste Ergebnis eines Deutschen seit 13 Jahren. Foto: Bora – Hansgrohe/VeloImages

Nach drei Wochen, 3.480 Kilometer und 21. Etappen ist am gestrigen Sonntag, den 28. Juli, die 106. Ausgabe der Tour de France in Paris zu Ende gegangen. Für das deutsche Team Bora – Hansgrohe war es eine Tour der Rekorde.

Die beiden Marken Bora und Hansgrohe konnten nämlich nicht nur weltweite mediale Aufmerksamkeit generieren – die Ausstrahlung der Etappe am Mittwoch, den 24. Juli, sahen laut Quotendaten AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. in der ARD beispielsweise 1,58 Mio. Zuschauer – sondern auch große Erfolge feiern. So holte Peter Sagan erneut das Grüne Trikot. Insgesamt gewann der slowakische Radrennsportler damit zum siebten Mal die Sprint-Wertung des Events. Zudem gelang mit dem vierten Gesamtrang von Emanuel Buchmann die beste Platzierung bei einer Grand Tour in der noch jungen Teamgeschichte, und damit gleichzeitig das beste Ergebnis eines Deutschen seit 13 Jahren. 

„Das war eine perfekte Tour für uns! Wir haben alle Ziele erreicht, Etappensieg, Grünes Trikot und die anvisierten Top Ten in der Gesamtwertung haben wir mit dem vierten Rang von Emanuel sogar übertroffen“, so Teammanager Ralph Denk.  „Ich bin aus zweierlei Gründen heute besonders stolz auf das gesamte Team Bora – Hansgrohe: erstens hat Peter Sagan sein siebentes Grüne Trikot gewonnen, ein Rekord für den wir das Umfeld zusammengestellt haben; und zweitens hat Emanuel den vierten Gesamtrang geholt, ein Fahrer der bei uns Profi geworden ist und den wir in den letzten Jahren behutsam entwickelt haben. Im Sprint und bei den Klassikern waren wir in den letzten Jahren schon top, in dieser Saison haben wir aber auch gezeigt, dass wir uns bei Rundfahrten enorm weiterentwickelt haben. Da war diese Tour der perfekte Beweis. Wir werden diesen Erfolg nun sicherlich etwas genießen, aber wir werden uns keinesfalls darauf ausruhen. Denn wir haben noch viel vor, und werden weiter alles tun, um uns zu verbessern. Ich hoffe auch, dass dieser Erfolg in Deutschland den Radsport wieder mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rückt. Der Radsport hätte sich das verdient.“


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