Spitzenverbände der Holz- und Möbelindustrie
Neuausrichtung abgeschlossen

Mit Denny Ohnesorge hat der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) seit dem 1. Januar 2020 einen neuen Hauptgeschäftsführer. Foto: AGR

Die Neuausrichtung der Spitzenverbände der Deutschen Holz- und Möbelindustrie ist abgeschlossen: mit Jahresbeginn 2020 sind die nächsten wichtigen Änderungen in Kraft getreten. Mit Denny Ohnesorge hat der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) seit dem 1. Januar 2020 einen neuen Hauptgeschäftsführer. Ohnesorge folgt auf Jan Kurth, der seinerseits Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie (VDM) bleibt.

Kurth hatte die Geschäftsführung beider Spitzenverbände aus Bad Honnef im Mai 2018 übernommen und erfolgreich auf das Ziel, die Verbändestrukturen zukunftsfähig zu reformieren und die Verbände klarer zu trennen, hingearbeitet.

Der VDM hat nunmehr zwei Geschäftsstellen – eine im Verbandshaus in Bad Honnef und eine in Herford, wo mehrere Bundesfachverbände der Möbelindustrie unter dem Dach des nordrhein-westfälischen Regionalverbandes der Holzindustrie und Kunststoffverarbeitung (VHK) ansässig sind. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an beiden Standorten werden operativ miteinander verzahnt und arbeiten künftig in allen möbelrelevanten Themen enger zusammen. So sollen die vorhandenen Kapazitäten noch effizienter für die Unternehmen der Möbelindustrie eingesetzt werden. Der VDM setzt sich aus insgesamt elf Regional- und Fachverbänden zusammen.

Der HDH ist der Dachverband für neun Regionalverbände und 17 Fachverbände der Holzindustrie, unter anderem den VDM und den Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) mit seinen Geschäftsführern Achim Hannott und Georg Lange.

Der HDH bleibt ebenso wie der VDM Teil der Geschäftsstellengemeinschaft mit dem BDF in Bad Honnef. Außerdem betreiben der Dachverband und der BDF seit drei Jahren ein gemeinsames Hauptstadtbüro in Berlin.

Der neue HDH-Hauptgeschäftsführer Ohnesorge wird den Schwerpunkt seiner Tätigkeiten in der Bundeshauptstadt ausüben und zugleich Geschäftsführer des Deutschen Holzwirtschaftsrates (DHWR) bleiben.

Die Holz-basierten Verbände wollen künftig enger zusammenarbeiten und insbesondere gegenüber der Politik mit einer Stimme sprechen. Mit Stichtag 1. Januar 2020 ist auch der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) neues Mitglied im HDH, wodurch sich die Schlagkraft des Spitzenverbandes der Holzindustrie in vielen Bereichen erhöhen soll.

Jan Kurth, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie (VDM). Foto: VDM

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