M.O.W.
„Eine Galavorstellung der Industrie“

Über 460 Aussteller aus 36 Nationen stellen ihre Produkte auf 85.000 qm Ausstellungsfläche im Messezentrum Bad Salzuflen zur M.O.W. vor.

Auf der heutigen Pressekonferenz (v.l.): Andreas Reibchen, Maximilian Richter, Bernd Schäfermeier, Kaja Möller. Foto: Schultheiß

Nach zwei vollen Messetagen zog das Team der M.O.W. auf seiner traditionellen Pressekonferenz jetzt ein erstes Zwischenfazit: Insgesamt sei es bereits eine sehr gelungene Veranstaltung.

Tausende Möbel – Sofas & Sessel, Couchtische, Wohn-Kombinationen, TV Lösungen, Vitrinen, Tische, Stühle & Bänke, Betten, Schränke, Kommoden, Küchen, Bäder, Dielen, Büros, Baby-, Kind-& Jugendzimmer – all dies finden professionelle Möbeleinkäufer auf der M.O.W. Dazu schmückende Accessoires und viele verkaufsfördernde Marketingideen sowie hilfreiche Platzierungsvorschläge.

Messe-Chef Bernd Schäfermeier: „Der gelungenen Gala in diesen Tagen ging einige Anspannung voraus: Die Möbelbranche hatte in den ersten acht Monaten des Jahres mit unerwünschten Nebenwirkungen zu kämpfen, die das Geschäft mit Möbeln erschwert haben. Als Beispiel sei neben dem extremen Wetter der Dieselskandal genannt  – es wurden noch nie so viele Zulassungen auf einmal verzeichnet, das hat den Verbraucher Geld gekostet. Neben dem Jahrhundertsommer haben auch die vielen Feiertage im Mai/Juni die Kunden aus dem Möbelhäusern ferngehalten. Online konnten die Geschäfte nicht entsprechend kompensiert werden. Dazu kommt eine gewisse Markt-Sättigung. Es braucht nicht zwingend ein neues Sofa, und wenn etwas anderes mehr Sexappeal hat als Rabatt- und Rotstiftwerbung – eine Kreuzfahrt zum Beispiel – dann gibt der Kunde lieber dafür Geld aus.“

Da zeige sich leider ein Imageproblem der Branche. Der Wunsch nach Möbeln bestehe, werde aktuell aber nicht entsprechend emotional abgeholt. Neue Impulse könne die Branche also gut gebrauchen. Dafür sei die M.O.W. da. „Wir können den Markt zwar nicht verändern, wohl aber mit marktgerechten sortimentsorientierten Partnern mit entsprechenden Kompetenzen und Lieferfähigkeiten aufwarten, die bis zum Endkunden denken“, so Schäfermeier.

In diesem Jahr wird deshalb eine ganz neue Ausstellerstruktur präsentiert: Neben bekannten Bigplayern und Stammausstellern, die sich überwiegend an Verbände, Großflächen und Online-Händler wenden, finden Besucher auch neue Firmen, verstärkt auch Nischenanbieter, mit denen Studios, Fachgeschäfte, einzelne Anschlusshäuser und Spezial-Online-Shops ihr Geschäft entwickeln können.

Die 85.000 qm Ausstellungsflächen im Messezentrum Bad Salzuflen sind voll belegt. 2018 zählt die M.O.W. 462 Aussteller aus 36 Nationen. Zum Vergleich: 2017 kamen 416 Aussteller aus 35 Nationen. Dies entspricht  einem Ausstellerzuwachs von 10% und einem Internationalitätsgrad von 58%, im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 4%. 193 Unternehmen kommen aus Deutschland, 269 Firmen reisen aus dem Ausland an.

Die Besucherzahlen will die M.O.W. erst nach Messeschluss verkünden.


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