Kaufkraft bei Elektrohaushaltsgeräten
Große regionale Unterschiede

Foto: Siemens Home Appliances

Im bundesweiten Durchschnitt haben die Deutschen im Jahr 2018 für Elektrohaushaltsgeräte rund 216 Euro pro Kopf zur Verfügung. Das geht aus der neuen Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hervor. Demnach unterscheiden sich die Kaufkraftpotenziale je nach Region erheblich.

Ein Potenzial von unter 180 Euro pro Kopf weisen etwa west- und norddeutsche Stadtkreise wie der Eifelkreis Bitburg-Prüm, Cloppenburg, Gelsenkirchen und Bremerhaven auf. Der Landkreis Bitburg-Prüm bildet dabei mit rund 174 Euro pro Kopf das Schlusslicht in Deutschland. Dort liegen die pro-Kopf-Ausgaben rund 19% unter dem Bundesdurchschnitt.

Landkreise wie Main-Taunus-Kreis, München, Hochtaunuskreis und Starnberg sowie der Stadtkreis München haben hingegen eine weit überdurchschnittliche pro-Kopf-Kaufkraft für Elektrohaushaltsgeräte, die zwischen 264 und 282 Euro liegt. Deutscher Spitzenreiter ist der Stadtkreis München mit 282 Euro pro Kopf, was rund 30 Prozent über dem bundesweiten Durchschnitt liegt.

Genau im Bundesdurchschnitt liegen die Bewohner der Stadtkreise Heidelberg und Schwerin sowie der Landkreise Südliche Weinstraße, Würzburg, Ostalbkreis, Oder-Spree und Ostallgäu.

Für Hersteller und Händler von Produkten aus den Bereich Elektrohaushaltsgeräte ist jedoch nicht nur das pro-Kopf-Potenzial wichtig, sondern auch das regionale Gesamtpotenzial, also die Gesamtkaufkraft für Elektrohaushaltsgeräte. Hier liegen die einwohnerstärksten Kreise vorne: Mit mehr als 3,5 Mio. Einwohnern ist es laut GfK nicht verwunderlich, dass der Stadtkreis Berlin die Liste der Kreise mit dem größten regionalen Gesamtpotenzial anführt.

Die Deutschlandkarte zur Kaufkraft bei Elektrohaushaltsgeräten finden Sie unter Downloads.


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