imm cologne 2020
„Breit aufgestellte, vielseitige Produktschau“

News von der imm 2020
Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse, will mit der imm cologne 2020 für einen schwungvollen Start in ein erfolgreiches Jahr sorgen. Foto: Koelnmesse

Am 13. Januar startet die imm cologne. Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse, gab im Rahmen der Wirtschaftspressekonferenz einen Ausblick zu dem siebentägigen Event. Prinzipiell erwartet Böse eine „breit aufgestellte, vielseitige Produktschau“.

Auf dem Messegelände in Köln werden insgesamt 1262 Aussteller erwartet, zwei Drittel davon aus dem Ausland. „Damit ist die imm cologne die internationalste Veranstaltung dieser Art weltweit“, so Böse. Der Messe-Chef erwartet dabei auch wieder einen großen Anteil ausländischer Besucher. Mit einem Anteil von 52% kam zur vergangenen Veranstaltung bereits mehr als jeder zweite Fachbesucher aus dem Ausland. „Signifikante Steigerungen konnten wir in den letzten Jahren vor allem aus China und Nordamerika, den beiden – auch für die deutsche Industrie – wichtigsten Exportmärkten verzeichnen“, so Böse. Sehr erfreulich verlief auch die Entwicklung bei den Besuchern aus Osteuropa. „Traditionell war die Zahl der Fachbesucher aus den wichtigen europäischen Exportmärkten schon immer sehr hoch; dennoch haben wir es auch hier geschafft, in einzelnen Ländern immer wieder ein leichtes Plus zu erzielen“, so Böse.

Diese durchaus positive Entwicklung sei das Resultat davon, dass die Koelnmesse in den letzten Jahren konsequent an der Zukunftsfähigkeit ihrer Leitmesse gearbeitet habe. „Deshalb schauen wir, genauso wie die Branche, erwartungsvoll der diesjährigen Messe entgegen – denn  in vielen Ländern ist für die Möbelbranche mit 2019 kein leichtes Jahr zu Ende gegangen“, so Böse. „Die gesamte Branche sah sich jeder Menge Problemstellungen und Herausforderungen gegenübergestellt. Die Gründe hierfür sind extrem vielfältig und erfordern daher ganz unterschiedliche Lösungsansätze. In zahlreichen Ländern sind gesamtwirtschaftlich schwierige Rahmenbedingungen festzustellen, die sich auf die Nachfrage nach Konsumgütern im Allgemeinen und nach Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen im Speziellen negativ auswirken. Umsatzrückgänge im Möbelkonsum waren vergangenes Jahr u. a. ganz deutlich in China festzustellen, einem Markt, auf den auch viele Produzenten aus Europa setzen. Wobei man mittelfristig China mit seinen 1,4 Mrd. Einwohnern und einer schnell wachsenden Mittelschicht als Exportmarkt nicht aus den Augen verlieren sollte.“

Wie werden wir morgen leben?

Dazu soll die imm cologne 2020 ihren Teil beitragen. Dabei steht auch wieder die Veränderung des Wohnens im Fokus der Messe, vor allem vor dem Hintergrund der digitalen Vernetzung. „Hierzu wird die imm cologne schon in diesem Jahr mit Let’s be smart - Smart Village ein klares Zeichen setzten“, ist sich Böse sicher. „Indem wir vernetzter denken, richten wir uns zukunftsorientiert aus. Unserer Meinung nach fehlt den einzelnen Branchen ein Platz, auf dem sie die Komplexität ihrer Technik in einem sinnvollen Kontext präsentieren können.“

Darüber hinaus sollen auf der imm cologne wieder die relevanten Themen der Branche aufgegriffen werden. Projekte wie „Das Haus“, „Trend Atmospheres“, oder „Smart Village“, zeigen zukunftsweisende Lösungen, die inspirieren und informieren sollen. Ein interessantes neues Messe-Modul erwartet die Besucher in Halle 10.2, als Teil der Neu-Konzeption des Angebots in den Nordhallen, wo nun unter dem Begriff „Home“ Einrichtungslösungen mit Lifestyle-Charakter zusammengefasst werden. „Future Interiors – designed in Germany“ beschäftigt sich auch mit dem Thema Nachhaltigkeit: Kuratiert von der Trendexpertin und Innenarchitektin Katrin de Louw steht hier der Blick deutscher Marken und Designer auf den aktuellen Trend im Mittelpunkt.

Insgesamt erwartet Böse durch den auf der imm cologne zu findenden Mix aus New Business, Emotion, Internationalität und Zukunftsthemen schwungvollen Start in ein erfolgreiches Jahr.


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