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Fundgruben werden "Circular Hubs"

Foto: Ikea

Ikea Österreich hat jetzt die sogenannten "Circular Hubs" – die die bisherigen Fundgruben in den Ikea-Einrichtungshäusern ersetzen werden – vorgestellt. Um eine kreislauffähige Marke zu werden, möchte Ikea die Haltbarkeit der Produkte und Materialien verlängern und Ressourcen auf durchdachtere Weise einsetzen. Ein Teil dieser Transformationsreise ist die Umfunktionierung der Fundgruben in den Ikea-Einrichtungshäusern Österreichs in "Circular Hubs".

Services und Tipps für ein nachhaltiges Leben

"Durch unsere Größe und Reichweite haben wir von Ikea die Möglichkeit, mehr als eine Milliarde Menschen zu erreichen – das müssen wir nutzen. Wir wollen sie dazu inspirieren und darin unterstützen, innerhalb der Möglichkeiten unseres Planeten ein besseres Leben zu führen", erklärt Florian Thalheimer, Country Sustainability Manager Ikea Österreich, bei der heutigen digitalen Pressekonferenz. Und genau das soll in den neuen "Circular Hubs", die KundInnen seit 25.3. anstelle der Fundgruben in den österreichischen Einrichtungshäusern finden, passieren.

Ikea möchte dort mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen, wie das Unternehmen mit Kreislaufwirtschaft arbeitet. Es soll einerseits Wissen und Inspiration über die Verlängerung der Produktlebensdauer vermittelt werden. Ebenso können KundInnen weiterhin über den Service "Zweites Leben"* gebrauchte, gut erhaltene Möbelstücke zurückbringen und erhalten dafür eine Guthabenkarte. Die Produkte werden anschließend im "Circular Hub" zu erschwinglichen Preisen wiederverkauft.

Das Konzept rund um die zirkulären Ikea-Produkte hat sich schon in der Vergangenheit bewährt: Allein im vergangenen Geschäftsjahr erhielten 691.000 wiederverwertbare Produkte eine zweite Chance. Mit den neuen "Circular Hubs" möchte man auf dem Erfolg aufbauen und den KundInnen noch mehr bieten.

"Wir wollen unsere BesucherInnen mit Tipps und entsprechenden Angeboten dazu animieren, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen, ihnen Ideen und Inspiration geben, was aus gebrauchten Produkten entstehen kann, damit sie länger Freude mit ihnen haben", so Ilse Taferner, Product Quality Manager Ikea Österreich.

Dazu wird es in den "Circular Hubs" in jedem Einrichtungshaus sogenannte "Learn & Share"-Bereiche geben - Orte, an denen KundInnen zuhören, erforschen und selbst nachhaltige Lösungen kreieren können. "Ikea-Fans finden aktuell DIY-Ideen, wie man zum Beispiel aus Ikea -Produkten etwas Neues macht, in Form von Videos auf Ikea.at. Sofern es die erforderlichen COVID-19-Sicherheitsmaßnhamen wieder erlauben, wird es diese Workshops dann auch vor Ort geben", fügt Astrid Grasser, Commercial Activity & Events Leader Ikea Österreich, hinzu.

Auf dem Weg zum zirkulären Unternehmen

Im Ikea-Österreich-Sortiment sind derzeit insgesamt rund 11.000 Produkte vorzufinden - bereits 5.129 Produkte davon sind laut Ikea Österreich nachhaltig. "Das sind knapp 43 Prozent unserer Produkte, die einen Anteil von 31,5 Prozent am Gesamtumsatz ausmachen. Wir sind also schon auf einem guten Weg, möchten aber laufend daran weiterarbeiten, mehr zirkuläre und nachhaltige Produkte und Lösungen anzubieten.

Natürlich werden wir wie bisher neue Produkte verkaufen, aber künftig eben auch jene Menschen ansprechen, die einen Gegenstand gerne länger verwenden, ihn reparieren oder weitergeben möchten. Ikea will auch für diese Menschen da sein. Und wenn man so will, erschließen wir damit einen neuen Kundenstamm", meint Timo Schmid, Marketing Communications Manager Ikea Österreich, abschließend.

Einen virtuellen Eindruck vom "Circular Hub" kann man sich hier machen.


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