Houzz veröffentlicht die neuen Renovierungstrends:
Von teureren Küchen bis zum Smart Home

Foto: Houzz

Küchen, Bade- und Wohnzimmer sowie der Eingangsbereich sind die Räume in 2018, die am meisten renoviert und umgestylt wurden. Das geht aus der kürzlich erschienenen Houzz&Home Studie hervor, eine der weltweit größten Umfragen zu den Bau- und Renovierungsaktivitäten von Privatpersonen im Markt.

Sie gibt Einblicke in Budgets, Ausgaben, Motivationen, Herausforderungen und Aktivitäten von Eigenheimbesitzern, die ihre Immobilie renoviert oder umgebaut haben. Houzz ist eine der führenden Onlineplattform für privates Bauen, Renovieren und Einrichten.

Ein paar Highlights aus der Studie sind u. a.:

Höhere Ausgaben für Küchenrenovierungen: Küchen gehörten zu den beliebtesten und vor allem teuersten Renovierungsprojekten in 2018. 19% der Renovierer gaben an, sich letztes Jahr der Küche gewidmet zu haben. Tatsächlich stieg der Zentralwert einer typischen Küchenrenovierung um 8% auf 13.000 Euro.

Der erste Eindruck zählt: Weitere beliebte Räume, die renoviert wurden, waren das Badezimmer (21%) und Wohnzimmer (21%) sowie der Eingangsbereich, der in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat (Anstieg in den letzten beiden Jahren um 6% auf insgesamt 20%).

Nachhaltigkeit vor allem für ältere Generationen Priorität: Während die Verbesserung des Designs und der Funktionalität eines Hauses beim Umbau oberste Priorität hat, setzt fast die Hälfte der Eigenheimbesitzer auf Energieeffizienz (45%), beispielsweise beim Austausch von Fenstern und Isolierungen. Erstaunlicherweise ist es älteren Generationen (Baby Boomer und Generation X) wichtiger als den Millenials bei ihrem Renovierungsprojekt nachhaltige Materialien zu benutzen (46% bzw. 29% vs. 19%) oder die Energieeffizienz zu steigern (55% und 42% vs. 38%).

„Smarte“ Entscheidung: Einer von acht Eigenheimbesitzern priorisiert die Integration von Smart-Home-Systemen während des Umbaus (12%) und kauft dafür Produkte wie Smart Speaker, Streaming-Geräte oder Thermostate. Millenials stufen Smart Home-Systeme wichtiger ein als ältere Generationen. So integriert beispielsweise ein Drittel der Millenials bereits Home Assistants während der Renovierung (33%) im Vergleich zu Baby Boomern und Angehörigen der Generation X (16 bzw. 15%).

Renovierung und Anschaffung neuer Möbel gehen Hand in Hand: Die Mehrheit der renovierenden Eigenheimbesitzer in 2018 haben ebenfalls ihr Zuhause neu eingerichtet oder umdekoriert (66%). Millenials haben sich wesentlich häufiger nach Renovierungen auch neu eingerichtet als Baby Boomer (70% versus 57%) und vor allem in Möbelstücke wie Sofas, Esstische und Regale oder Produkte wie Lampen und Textilien investiert.


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