GfMTrend
Küchen verzeichnen überproportionales Plus

Foto: GfMTrend

Auch die traditionell Ende November/Anfang Dezember durchgeführte Küchenmesse der GfMTrend-Verbandes fiel in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Alternativ wurde über zwei Wochen hinweg eine virtuelle Messe organisiert, an der sich 166 Mitglieder beteiligten, was ungefähr der Beteiligung an den Präsenzmessen entsprach.

Keine Veränderungen gab es auch bei den teilnehmenden Lieferanten. Von der Küchenindustrie waren Ballerina,  die Baumann-Gruppe, Häcker, Nobilia und Nolte vertreten. Die E-Geräte- und Zubehörindustrie wurde durch AEG, Berbel, Blanco, Bosch, Franke, Neff, Schock, Siemens und Systemceram repräsentiert.   
Besonders stark ausgeprägt war die Ordertätigkeit bei Geräten. Wie GfMTrend-Geschäftsführer Joachim Hermann (Foto) berichtet, konnten 10.800 Geräte verkauft werden, was im Vergleich zur letztjährigen Küchenmesse sogar einem minimalen Anstieg entspricht. Damals wurden 10.600 Geräte geordert.

Insgesamt verlief das Geschäft im Produktbereich Küche bei GfMTrend im laufenden Jahr extrem erfolgreich. Bis Mitte November konnte ein überproportionales Plus von 14,43% eingefahren werden. Quer durch alle Produktsparten lag das Umsatzwachstum bei ebenfalls beachtlichen 10,8%. Auf Grund des hohen Auftragsbestands geht man bei GfMTrend davon aus, dass die positive Geschäftsentwicklung auch im ersten Quartal des kommenden Jahres anhält.   

Trotz des insgesamt positiven Verlaufs der virtuellen Küchenmesse hofft Herrmann, kommenden Jahr wieder Präsenzveranstaltungen durchführen zu können, die eine deutlich emotionalere Atmosphäre garantieren. Dies gelte ebenso für die Verbands-Möbelmesse, aber auch für die Jahreshauptversammlung. Alle drei Events mussten 2020 abgesagt werden. 


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