GfMTrend
Küchen-Segment wächst überproportional

Zufrieden mit dem Küchenevent: GfMTrend-Geschäftsführer Jochim Herrmann (l.) und Matthias Berens, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing der Baumann Group. Foto: Lehmann

Mit einem positiven Geschäftsverlauf im Rücken reisten die Mitglieder des GfMTrend-Einkaufsverbandes zu ihrer diesjährigen Küchenmesse, die am 30. November und 1. Dezember traditionell im Hotel The Monarch in Bad Gögging stattfand. Trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen, die u .a. durch das aggressive Auftreten der Großflächenvermarkter und eines gerade zuletzt nochmals forcierten Konzentrationsprozesses bestimmt werden, konnte der konsequent auf den mittelständischen Möbel- und Küchenfachhandel ausgerichtete Verband in den ersten zehn Monaten des Jahres seine erfolgreiche Geschäftsentwicklung fortsetzen. Wie GfMTrend-Geschäftsführer Jochim Herrmann während der Messe verkündete, stiegen die Umsätze des Verbandes von Januar bis Oktober um insgesamt 4,8%. Betrachtet man das Ergebnis im Segment Küchen, fällt das Ergebnis noch positiver aus. Dort konnte ein Plus von 5,6% erwirtschaftet werden.

Am diesjährigen Küchen-Event beteiligten sich 38 Aussteller, davon 28 Lieferanten und zehn Dienstleister. Neben zahlreichen langjährigen Industriepartnern, darunter auch neun PAL-Lieferanten („Preisoffensives Aktions und Leistungssystem“) konnten sich die Besucher auch über vier neue Aussteller freuen, die die Attraktivität der Verbands-Veranstaltung zusätzlich aufwerteten. Premiere auf einer GfMTrend-Küchenmesse feierten in diesem Jahr Hansgrohe, Sano, Gutmann Exklusiv und Dunavox. Wie schon in den Vorjahren wurden in Bad Gögging sowohl die aktuelle Topline-Kollektion als auch das im höherwertigen Genre angesiedelte Handelsmarkenkonzept Apéro präsentiert. Sehr gut bewertet wurde die Ausweitung des auf der Messe präsentierten Produkt-Portfolios, das in diesem Jahr auch Einrichtungsvorschläge für den Hauswirtschaftsraum und Badmöbel  umfasste.

Am Ende der Veranstaltung berichteten die Aussteller von einer ausgesprochen regen Ordertätigkeit seitens der GfMTrend-Anschlusshäuser.  Diese wurde nicht nur durch den guten Geschäftsverlauf von Januar bis Oktober beflügelt, sondern vor allem auch durch die Angebotspakete,  die zwischen Verbands-Einkaufsauschuss und Lieferanten speziell zum Küchen-Event geschnürt wurden. Nachdem in den beiden Vorjahren eine mit Bosch über das Mengenabsatzsystem PAL ausgehandelte Vereinbarung auf breite Zustimmung gestoßen ist und damit letztendlich hohe Auftragsvolumen realisiert werden konnten, einigte man sich mit Bosch auch im Vorfeld der aktuellen Messe auf ein entsprechendes Arrangement. Dieses beinhaltete neben einem exklusiven Geschirrspüler-Modell zusätzlich ein – ebenfalls exklusives – Backofen-Set, das in unterschiedlichen Ausstattungsvarianten geordert werden konnte. Erstmals kamen in diesem Jahr auch die österreichischen GfMTrend-Mitglieder in den Genuss der mit Bosch ausgehandelten Sonderpreise und Exklusivvereinbarungen. Wie GfMTrend-Einkaufsleiter Achim Hilgers und der zuständige Produkt-Manager Günther Ottenbacher am Ende der Küchenmesse feststellen konnten, sind die beiden Angebote auf eine extrem hohe Akzeptanz seitens der Besucher gestoßen. Von Bosch wurde diese Aussage mit dem Hinweis untermauert, dass man auf der aktuellen Küchenmesse ein Rekordergebnis eingefahren habe.

Wie schon vor einem Jahr spielte auch auf der aktuellen Küchenmesse das Thema Digitalisierung eine wichtige Rolle.  Wie Joachim Herrmann betonte, wird GfMTrend zukünftig neben der Print-Werbung verstärkt auf  digitale Medien setzen. In diesem Zusammenhang wird auch die Social Media-Präsenz für die Händler deutlich ausgebaut.

Wie Digitalisierung auf einer Messe genutzt werden kann, konnten die Besucher  des Küchen-Events erneut mit einer im Vorjahr erstmals vorgestellten App erleben, die das Smartphone in einen perfekten Messe Guide verwandelte. Mit Hilfe dieser App war nicht nur eine optimale Orientierung in der Ausstellung möglich, Beacons an den einzelnen Ständen machten zusätzlich auf die Highlights der teilnehmenden Aussteller aufmerksam.  Zur aktuellen Messe wurde die App weiter verfeinert und aktualisiert.

Am Ende der Veranstaltung gab es sowohl seitens der Aussteller als auch von den Besuchern durchweg gute Noten für die Küchenmesse 2019. Die Aussteller hoben vor allem die hohe Orderbereitschaft hervor, aber auch die hervorragende Organisation und die für GfMTrend typische angenehme Messe-Atmosphäre. Die Besucher  lobten die im Vorfeld der Veranstaltung geleistete Arbeit des Einkaufsausschusses und dessen Sortimentsauswahl, mit der sich die Verbands-Mitglieder bestens für das kommende Geschäftsjahr aufgestellt sehen.  


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