Egger im Geschäftsjahr 2019/20
Stabile Entwicklung

Die Egger Gruppenleitung mit Walter Schiegl, Thomas Leissing und Ulrich Bühler (v. l.) berichtet von stabilen Kennzahlen trotz des Krisenbeginns. Foto: Egger

Positive Stimmung bei Egger: der Holzwerkstoffhersteller freut sich über eine stabile Entwicklung im Geschäftsjahr 2019/20. Die Gruppe erwirtschaftete einen Umsatz von 2,831 Mrd. Euro (-0,4 % zum Vorjahr) und ein EBITDA von 424,4 Mio. Euro (- 0,1 % zum Vorjahr).

Rund 10.100 Mitarbeiter (zum Stichtag 30.4.2020) haben im abgelaufenen Geschäftsjahr zu diesen Ergebnissen und zu einem neuen Höchststand an Produktionskapazität von 8,9 Mio. m3 Holzwerkstoffe und Schnittholz beigetragen. Ebenso befindet sich die Egger Gruppe weiterhin in einer Phase sehr hoher Investitionstätigkeit und hat im Geschäftsjahr 2019/2020 die Rekordsumme von 531,4 Mio. Euro investiert.

Nach einer sehr positiven Geschäftsentwicklung in den ersten elf Monaten haben Effekte der Corona-Pandemie diese leicht gedämpft. Dabei kam es aufgrund der unterschiedlichen Ausbreitung des Virus und der national dagegen gesetzten Maßnahmen zu regionalen Unterschieden in der wirtschaftlichen Auswirkung. Während es – über das gesamte Geschäftsjahr 2019/2020 betrachtet – in Westeuropa zu Umsatzrückgängen kam, konnten die Umsätze in Mitteleuropa leicht und in den osteuropäischen, amerikanischen und Übersee-Märkten zum Vorjahr teils erheblich gesteigert werden.

Optimistischer Ausblick für 2020/2021

Trotz Unsicherheiten in den Prognosen zur Pandemie-Entwicklung und zu etwaigen weiteren Lockdown-Maßnahmen, geht man bei Egger von einer stabilen Entwicklung im Geschäftsjahr 2020/2021 aus. Wenngleich manche der Produktions- und Absatzmärkte sich derzeit noch in der Krise befinden würden, zeichneten sich in den meisten Kernmärkten bereits positivere Entwicklungen und damit eine weitgehende Stabilisierung der Umsätze und Ergebnisse in nahezu allen europäischen Märkten und mit allen Produktbereichen ab. Herausfordernd sieht Egger die langsamere Erholung in Großbritannien sowie die hohe Inflation und den Währungsverfall des Argentinischen Peso für das argentinische Werk in Concordia.


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