Egger Gruppe
Positive Halbjahresbilanz

Foto: Egger

Die Egger Gruppe zieht zum Ende des Jahres eine positive Bilanz für die ersten sechs Monate ihres Geschäftsjahres 2018/2019 (Stichtag 31. Oktober 2018) mit einem Umsatz in Höhe von 1,43 Mrd. Euro (+8,2%) und einem bereinigten operativen Ergebnis (EBITDA) von 231,4 Mio. Euro.

„In den letzten sechs Monaten konnten wir das positive gesamtwirtschaftliche Umfeld für uns nutzen. Wir haben die Kapazitäten unserer 18 modernen Standorte gut ausgelastet und mit unseren nun bereits rund 9.600 Mitarbeitern diese zufriedenstellenden Umsätze und Erträge erzielt“, berichtet Thomas Leissing, Leitung Finanzen/Verwaltung/Logistik und Sprecher der Egger Gruppenleitung, zum Bilanzstichtag.

Globale Zuwächse bei dekorativen Produkten

Den größten Umsatzanteil mit 76,5% erwirtschaftete Egger im Produktbereich Möbel und Innenausbau (Egger Decorative Products). Die Umsätze dieses Bereichs seien in allen relevanten geographischen Märkten im Vergleich zum Vorjahr gewachsen und belaufen sich gesamt auf 1,223 Mrd. Euro (+3,8%). Im Bereich Fußboden (Egger Flooring Products) sei die Marktlage in Gesamteuropa unverändert schwierig. Dennoch sei es gelungen, die Mengen aus dem Werk Gagarin in Rumänien vor allem am russischen Markt zu erhöhen. Dadurch stiegen die Umsätze der Division auf 225,3 Mio. Euro (+4,7%), was 14,1% des Gesamtumsatzes entspricht.

Stabile Entwicklung erwartet

Für das zweite Halbjahr erwartet Egger eine stabile Entwicklung in allen europäischen Märkten und Russland. Die Erwartungen für den größten Produktbereich Möbel- und Innenausbau seien über alle Standorte stabil. Als herausfordernd sieht Ulrich Bühler, Leitung Vertrieb/Marketing Egger Gruppe, das für Egger noch relativ neue Marktumfeld in Südamerika an: „Vor allem die hohe Inflation und der Währungsverfall des Argentinischen Peso stellen uns vor Herausforderungen. Hier heißt es für uns, den – bislang im Vertrieb regional begrenzten – Standort vertrieblich in andere Regionen Nord- und Südamerikas zu verbreitern. Froh sind wir, dass es gelungen ist, unser neues Werk Concordia vollständig in alle Gruppenprozesse zu integrieren.“


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