Blum
Anhaltend angespannte Wirtschafslage erwartet

Blum-Geschäftsführer Philipp Blum. Foto: Blum

Auch wenn Prognosen zur weltwirtschaftlichen Situation in den kommenden Monaten schwierig sind, rechnet Blum mit einer wirtschaftlichen Schwächephase, die sich über einen größeren Zeitraum hinziehen könnte. Im Vergleich zu den stark betroffenen Monaten April und Mai sieht der Vorarlberger Beschlägehersteller im Juni positive Anzeichen in verschiedenen internationalen Märkten. Eine gesamtheitliche Erholung der Weltwirtschaft sei jedoch noch nicht zu erkennen. Dennoch hat Blum in den letzten Wochen die betrieblichen Kapazitäten in den meisten Unternehmensbereichen schrittweise wieder auf eine Vollauslastung erhöht.

Sicherheitsnetz für Unternehmen und Belegschaft

Aufgrund der unsicheren Wirtschaftssituation hat sich das Unternehmen entschieden, als Sicherheitsnetz die Kurzarbeit über die Sommermonate zu verlängern. So sieht sich das Familienunternehmen für etwaige erneute kritische Entwicklungen gewappnet. „Wir sind froh um dieses Modell und hoffen gleichzeitig, dass wir die staatliche Unterstützung möglichst nicht in Anspruch nehmen müssen“ erklärt der Geschäftsführer Philipp Blum. „Für uns steht die Verantwortung gegenüber unserer Belegschaft im Vordergrund. Es freut uns, dass wir gerade jetzt den starken Rückhalt unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders spüren.“

Lieferfähigkeit stets gegeben

Wie für viele Firmen weltweit waren auch für Blum die vergangenen Monate sehr intensiv. Ende März hatte das Unternehmen die Betriebstätigkeiten für drei Wochen auf einen Minimalbetrieb heruntergefahren, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen. Seit Mitte April unternahm Blum vorsichtige Öffnungsschritte. Im Juni konnte der Beschlägeexperte die betrieblichen Aktivitäten großteils auf ein gewohntes Niveau erhöhen. Dabei war die kontinuierliche Belieferung der weltweiten Kunden zu jeder Zeit sichergestellt.


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