„Best Brands Awards 2019“
Elektrogeräte-Branche stark vertreten

Die Gewinner unter den Gewinnern (v.l.n.r.): Benjamin Franke, Marketing Director Pernod Ricard Deutschland GmbH, Florian Böhme, Amazon.de, Julia Goldin, Chief Marketing Officer Lego Systems A/S, Eric Liedtke, Vorstand Global Brands Adidas AG. Fotos: BrauerPhotos/G.Nitschke für Best Brands

Zum 16. Mal wurden am gestrigen Mittwoch, den 20. Februar, im Rahmen einer Gala im Hotel Bayerischer Hof in München die stärksten Marken des Jahres mit den „Best Brands Awards“ ausgezeichnet. Unter den Preisträgern, die vor den Augen 700 geladener Gäste gekührt wurden, befinden sich auch wieder einige Marken aus der Branche. Grundlage des Awards ist eine repräsentative Studie der GfK.

Der ehemalige Präsident der Europäischen Kommission José Manuel Barroso eröffnete die Veranstaltung mit einer Keynote zum Thema „What Brexit really means for the European Union“. Durch das Programm führte wie im Vorjahr Moderator Klaas Heufer-Umlauf. Schauspieler und Musiker Kiefer Sutherland sorgte für die musikalische Unterhaltung.

In der Kategorie „Beste Deutsche Unternehmensmarke International“ steht in diesem Jahr Adidas erstmals auf Platz eins. Dahinter finden sich die Automobilmarken BMW und Porsche. Aber auch Bosch auf Platz vier und Miele auf Platz neun befinden sich unter den Preisträgern. Seit 2012 wird die „Beste Unternehmensmarke“ jährlich wechselnd im internationalen sowie europäischen Wirtschaftskontext gekürt. So mussten sich deutsche Unternehmen diesmal neben ihrem Heimatland in den Wirtschaftsräumen USA, China, Brasilien und Frankreich behaupten.

Apropos Bosch, kennen Sie schon das Video zum Internet der Dinge? Vorsicht – Ohrwurm-Gefahr:

Als „Beste Produktmarke“ konnte in diesem Jahr der Spielwarenhersteller Lego überzeugen – zum bereits dritten Mal nach 2010 und 2011. Dahinter folgen Bosch wie im vergangenen Jahr auf Platz zwei sowie Samsung auf Platz drei. WMF befindet sich auf Rang fünf.

Der Preis „Beste Wachstumsmarke“ ging an die Aperitif-Marke Lillet. Diese Kategorie kennzeichnet die stärkste wertmäßige Marktanteilsveränderung in Verbindung mit der Veränderung der Attraktivität der jeweiligen Marke im Vergleich zum Vorjahr. Dem Sieger Lillet folgen der Küchenartikelhersteller Tefal sowie der Sportartikelhersteller Under Armour.

In der diesjährigen Sonderkategorie „Best Digital Life Brand“ wurden Marken daraufhin gemessen, wie sie die Digitalisierung für den Konsumenten nutzbar machen. Die Auswertung baut auf verschiedenen GfK-Studien zum Themenbereich Digitalisierung auf. Platz eins in der Kategorie „Best Digital Life Brand“ ging an Amazon, gefolgt von Google und Apple. Als deutsche Marken in den Top 10 vertreten sind auch hier Bosch auf Platz sechs, Siemens auf Rang acht sowie Fritzbox auf Rang zehn.

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